HubSpot vs. Salesforce: Welches CRM ist besser?
HubSpot und Salesforce gehören zu den bekanntesten CRM-Systemen. Beide helfen dir, Kundenbeziehungen zu pflegen und Vertriebsprozesse zu steuern, unterscheiden sich aber stark in Preis, Funktionsumfang und Aufwand bei der Einführung.

Das Wichtigste zu HubSpot vs. Salesforce in Kürze
- HubSpot eignet sich für kleine Teams und mittelständische Unternehmen, die schnell starten wollen und Wert auf integriertes Marketing legen. Das System ist leicht einzurichten und sofort nutzbar, ohne dass ein eigenes Admin-Team nötig ist.
- Salesforce ist für grössere Unternehmen mit komplexen Prozessen interessant. Es bietet nahezu unbegrenzte Anpassungen, erfordert aber mehr Aufwand in der Implementierung und laufenden Administration.
- Hybrid-Szenarien sind ebenfalls verbreitet: Einige Unternehmen nutzen HubSpot für Marketing und Salesforce für Sales oder Service. Dafür gibt es fertige Integrationspfade.
Wie lassen sich HubSpot und Salesforce miteinander vergleichen?
HubSpot und Salesforce gehören zu den bekanntesten CRM-Systemen, verfolgen aber unterschiedliche Ansätze. HubSpot legt den Schwerpunkt auf integriertes Marketing und einfache Nutzung, Salesforce setzt auf maximale Anpassbarkeit und ein grosses Ökosystem
KI-Funktionen im Vergleich: HubSpot vs. Salesforce
Künstliche Intelligenz ist fester Bestandteil der meisten CRM-Systeme. Beide Plattformen setzen sie ein, allerdings in unterschiedlicher Tiefe.
- HubSpot gibt dir KI-Werkzeuge direkt an die Hand. Du kannst Texte generieren, E-Mails personalisieren oder Prognosen im Vertrieb nutzen, ohne dass du etwas aufwendig einrichten musst. Die Funktionen sind in vielen Tarifen sofort verfügbar.
- Salesforce geht mit Einstein deutlich tiefer. Die Plattform kann grosse Datenmengen analysieren, individuelle Vorhersagen erstellen und sich an deine Prozesse anpassen. Dafür brauchst du aber mehr Vorlauf und meist auch spezialisierte Unterstützung – und die Kosten liegen höher als bei HubSpot.
Wenn du schnell mit KI starten willst, findest du in HubSpot einen direkten Einstieg. Wenn du hingegen sehr komplexe Daten auswerten und hochgradig individuelle Prognosen aufbauen möchtest, bietet dir Salesforce mehr Möglichkeiten.
Was kosten HubSpot und Salesforce?
Die Zahlung kann bei beiden Anbietern grundsätzlich auch in CHF erfolgen. Auf den öffentlichen Preisseiten werden diese in der Regel aber nicht angezeigt.
- HubSpot: Einstieg ab rund EUR 20 pro Nutzer/Monat (Starter). Die Preise für KMU bewegen sich zwischen EUR 1.000 und EUR 3.000 pro Monat inkl. Marketing, Sales und Service. Für Enterprise-Umgebungen mit grossen Kontaktlisten und mehreren Hubs können es EUR 4.000 bis EUR 15.000+ pro Monat werden, zzgl. Onboarding (einmalig EUR 1.500 bis EUR 7.000).
- Salesforce: Einstieg ab EUR 25 pro Nutzer/Monat (Starter). Realistisch liegen die Kosten für Unternehmen schnell bei EUR 1.000 bis EUR 5.000 pro Monat für kleinere Teams. In Enterprise-Setups mit vielen Nutzern und Add-ons erreichen die Kosten leicht EUR 10.000 bis EUR 50.000 pro Monat, plus Implementierung und laufender Admin-Aufwand.
Preis-Szenario von HubSpot und Salesforce für KMU
- HubSpot: Meist Kombination aus Sales Hub Professional + Marketing Hub Professional. Typisch: ca. EUR 1.500 bis EUR 3.000/Monat, plus einmalig EUR 1.500 bis EUR 3.000 Onboarding. Vorteil: schnelle Einrichtung, überschaubare laufende Kosten.
- Salesforce: Häufig Sales Cloud Pro oder Enterprise. Typisch: ca. EUR 2.000 bis EUR 5.000 pro Monat, plus Implementierungskosten (einmalig fünfstelliger Bereich) und laufender Admin-Aufwand. Vorteil: mehr Entscheidungsfreiraum, aber höhere Einstiegshürde.
Preis-Szenario von HubSpot und Salesforce für Grossunternehmen
- HubSpot: Einsatz von Marketing Hub Enterprise + Sales Hub Enterprise + Service Hub. Typisch: EUR 10.000 bis EUR 20'000 pro Monat, dazu Onboarding EUR 7.000. Vorteil: alles integriert, aber Kosten steigen mit Kontaktzahlen an.
- Salesforce: Nutzung von Sales Cloud Enterprise oder Unlimited + Add-ons (z. B. Service Cloud, Shield, Data Cloud). Typisch: EUR 30.000 bis EUR 50.000 pro Monat und mehr. Vorteil: maximale Anpassung und Compliance, allerdings teuer und administrativ aufwendig.
Was bedeutet die Wahl zwischen HubSpot und Salesforce für KMU in der Schweiz?
HubSpot ist für KMU oft die pragmatische Wahl. Du kannst Marketing, Sales und Service direkt in einem System abbilden, bekommst klare Preismodelle und startest ohne komplexe Implementierungsprojekte.
Gerade wenn dein Team noch klein ist oder du schnell Ergebnisse sehen möchtest, profitierst du von der kurzen Einführungszeit und der übersichtlichen Bedienung.
Salesforce lohnt sich dann, wenn dein Unternehmen bereits grösser ist, internationale Märkte bedient oder sehr komplexe Prozesse hat. Viele Schweizer Konzerne und regulierte Branchen setzen auf Salesforce, weil sie die volle Anpassbarkeit und die EU Operating Zone für strengste Compliance-Anforderungen nutzen wollen.
Für KMU in der Schweiz gilt: Mit HubSpot startest du schneller und mit geringerem Budget. Wenn du später wächst, kannst du das System erweitern oder in ein Hybrid-Modell mit Salesforce übergehen.
Wann lohnt sich ein Hybrid-Setup mit HubSpot und Salesforce?
Einige Unternehmen kombinieren HubSpot und Salesforce. Ein typisches Szenario dafür ist, dass HubSpot für Marketing eingesetzt wird und Salesforce für Sales und Service. Beide Systeme lassen sich über fertige Schnittstellen verbinden, sodass Daten automatisch synchronisiert werden.
Für kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) kann das nur sinnvoll sein, wenn HubSpot die Marketingaktivitäten abdecken soll, das Vertriebsteam aber bereits stark auf Salesforce ausgerichtet ist. Für kleine Unternehmen bleibt die Konzentration auf HubSpot als einziges Tool wirtschaftlicher.
Grössere Unternehmen nutzen diesen Ansatz, um das Beste aus beiden Tools zu verbinden: einfache Marketing-Automatisierung mit HubSpot und hochgradig anpassbare Sales-Prozesse mit Salesforce.
Technisch funktioniert das über Standard-Integrationen, die Leads aus HubSpot automatisch in Salesforce übertragen. So landen neue Kontakte ohne manuelle Arbeit direkt beim richtigen Vertriebsmitarbeiter.
Wie unterscheiden sich HubSpot und Salesforce beim Thema Datenstandort und Compliance?
HubSpot und Salesforce ermöglichen beide die Speicherung von Kundendaten in der EU, unterscheiden sich aber im Umfang. HubSpot hostet Daten in Frankfurt (Deutschland) und erfüllt damit die Anforderungen der DSGVO, auch für Schweizer Unternehmen, die mit Kunden in der EU arbeiten. Salesforce garantiert mit der EU Operating Zone laut eigenen Angaben, dass Daten ausschliesslich in der EU gespeichert und verarbeitet werden, inklusive Support und technischer Betreuung durch Personal innerhalb der EU.
Datenschutz bei HubSpot
HubSpot speichert Kundendaten in der EU in der AWS-Region Frankfurt (Deutschland). Backups und Replikationen bleiben dort und zusätzlich an einem Standort in Irland. Ausserhalb des Migrationszeitraums werden keine Daten temporär in die USA verschoben.
Kunden können in ihrem Account den Datenstandort sehen und Migrationen zwischen Regionen (EU oder USA) bei bezahlten Plänen veranlassen. HubSpot nutzt AWS-Standards wie Verschlüsselung, ISO 27001 und SOC 2 Typ 2, um Compliance und Sicherheit sicherzustellen.
Datenschutz bei Salesforce
Salesforce bietet mit der Hyperforce EU Operating Zone (EU OZ) eine Lösung für EU-Datenhaltung. Kundendaten werden ausschliesslich in EU-Rechenzentren gespeichert und verarbeitet. 24/7 Support und technische Zugriffe erfolgen nur durch in der EU ansässige Mitarbeiter. Die Lösung beinhaltet standardmässig Verschlüsselung, Zero-Trust-Architektur, Region-Locking sowie Features wie Shield, Security Center, Privacy Center und Data Mask & Seed.
HubSpot-Implementierung mit Axisbits
HubSpot ist ein mächtiges CRM, doch erst die richtige Einrichtung macht es für dein Unternehmen nutzbar. Axisbits ist deine HubSpot-Agentur in der Schweiz und unterstützt dich dabei, HubSpot so einzurichten, dass es zu deinen Prozessen passt und deine Daten ohne Umwege in die richtigen Systeme fliessen.
- Onboarding ohne Umwege: Für die Professional- und Enterprise-Pakete schreibt HubSpot ein Onboarding vor. Über Axisbits kannst du dieses Onboarding direkt mit uns durchführen, auf Deutsch, mit Blick auf deine Prozesse und ohne die Standard-Schablonen aus den USA. Das spart dir Kosten und viele Stunden Einarbeitung.
- Anpassungen an deine Systeme: Viele Unternehmen arbeiten bereits mit Buchhaltung, ERP oder HR-Software. Wir bauen die Schnittstellen, damit deine Daten nicht doppelt gepflegt werden müssen. Beispiel: Neue Kontakte aus HubSpot landen automatisch in deinem ERP, Rechnungen oder Supportfälle laufen zurück ins CRM.
- Lokaler Ansprechpartner: Wenn Fragen auftauchen, erreichst du unser Team direkt, bekommst schnelle Rückmeldungen und Lösungen, die auf das Schweizer Datenschutzrecht abgestimmt sind. Du musst nicht über das Ticketsystem in den USA gehen.
- Praxisnahe Schulungen: Statt englischer Standard-Tutorials zeigen wir deinem Team live, wie es HubSpot im Alltag nutzt, vom Anlegen eines Deals bis zur Automatisierung von E-Mail-Strecken. So stellst du sicher, dass deine Mitarbeiter wirklich mit dem System arbeiten können.
Du möchtest mit HubSpot durchstarten und suchst dafür einen verlässlichen Partner aus der Schweiz? Melde dich bei uns und wir zeigen dir unverbindlich auf, wie die Zusammenarbeit funktioniert und wie du Kosten sparen kannst.
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Wir schaffen leistungsstarke Plattformen und Websites für Startups, Scale-Ups und KMUs, von Konzept bis Go-Live.
Wir sind Partner und offizieller HubSpot Solution Provider, setzen dein HubSpot-Setup auf und bringen dein Team schnell an den Start!
HubSpot vs. Salesforce – Häufige Fragen und Antworten
HubSpot ist im Einstieg günstiger und hat klare Preismodelle, besonders für kleine Teams. Salesforce kann je nach Edition und Add-ons deutlich teurer werden, bietet aber dafür mehr Anpassungsmöglichkeiten.
Ja, HubSpot lässt sich schnell einführen und ist ohne IT-Abteilung nutzbar. Schweizer KMU profitieren davon, dass Daten in der EU gespeichert werden und so DSGVO-konform verarbeitet sind.
Salesforce ist stark in regulierten Branchen wie Finanzdienstleistungen, Versicherungen oder im Enterprise-Segment. Dort wird die hohe Flexibilität und die erweiterte Compliance mit der EU Operating Zone geschätzt.
HubSpot macht es leicht, mit KI zu starten. Funktionen wie Textgenerierung oder Prognosen sind sofort nutzbar. Salesforce Einstein geht tiefer, analysiert grosse Datenmengen und bietet individuelle Vorhersagen, ist aber aufwendiger einzurichten.
Wir von Axisbits prüfen deine Prozesse im Abgleich mit der Teamgrösse und den Anforderungen. Wir zeigen dir, ob HubSpot für dich die passende Lösung ist.
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Mit einer Workflow Automation kannst du wiederkehrende Aufgaben und Abläufe mit Software steuern und automatisch ausführen lassen. Solche Automationen verbinden mehrere Anwendungen wie ERP-, CRM- oder HR-Plattformen und führen Aktionen selbständig aus.

Das HubSpot CRM (Customer Relationship Management) ist in einer kostenlosen Version verfügbar. Für erweiterte Funktionen stehen kostenpflichtige Pakete in den Stufen Starter, Professional und Enterprise bereit. Die Preise unterscheiden sich je nach gewähltem Hub, Anzahl der Nutzerlizenzen (Seats), Marketingkontakten und optionalen Add-ons.