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Trends in der Softwareentwicklung 2026

Trends in der Softwareentwicklung 2026

Bereits Ende 2025 wurde laut EY Schweiz fast die Hälfte aller Programmcodes auf GitHub mithilfe von KI-Tools geschrieben. Jeden Monat wurden 43 Millionen Pull Requests zusammengeführt, ein Anstieg von 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr (Quelle: EY Schweiz). Gartner prognostiziert, dass bis 2030 KI-native Entwicklungsplattformen dazu führen werden, dass 80 Prozent der Organisationen grosse Entwicklerteams in kleinere, KI-unterstützte Einheiten umwandeln (Quelle: Gartner). Softwareentwicklung verändert sich schneller als je zuvor. Wir zeigen, welche Trends 2026 wirklich zählen, was dahintersteckt und was das für Unternehmen konkret bedeutet.

10.06.2026
17
min Lesezeit
Autor
Ein dunkles Liniendiagramm mit einem Aufwärtstrend, das wichtige Kennzahlen wie „50% AI-Code“ und „+23% 43M PRs/Mo“ in gelben Boxen zeigt

Softwareentwicklung Trends 2026: Das Wichtigste in Kürze

  • Agentic AI verändert den Entwicklungsprozess: KI-Agenten schreiben Code, führen Tests aus, beheben Fehler und arbeiten über Stunden oder Tage autonom. Fast die Hälfte des GitHub-Codes entsteht bereits mit KI-Unterstützung.
  • Custom Software gewinnt gegenüber SaaS: KI verkürzt Entwicklungszeiten erheblich. Das verschiebt die Kosten-Nutzen-Rechnung: Eigene Software wird wirtschaftlich attraktiver, SaaS-Abhängigkeiten teurer.
  • Sovereign AI wird zum Standortfaktor: Schweizer Unternehmen prüfen 2026 genau, wo ihre Daten liegen und auf welche Modelle sie sich stützen. Europa verfügt über nur 5 bis 10 Prozent der weltweiten KI-Rechenkapazität.
  • Platform Engineering setzt sich durch: Interne Entwicklerplattformen entlasten Teams, standardisieren Prozesse und machen Compliance bei jedem Deployment automatisch durchsetzbar.
  • Security by Design statt nachträgliches Flickwerk: KI-Agenten brauchen eigene Sicherheitsidentitäten. Wer Sicherheit nicht von Anfang an einbaut, schafft neue Angriffsflächen schneller als er sie schliessen kann.
  • Datendurchgängigkeit als Grundvoraussetzung: Medienbrüche und Datensilos verhindern produktiven KI-Einsatz. Wer 2026 mit KI arbeiten will, muss zuerst saubere Datenflüsse haben.

Was sind 2026 die wichtigsten Trends für die Softwareentwicklung

Neue Technologien kündigen sich meist laut an und kommen leise. Bei KI in der Softwareentwicklung ist es umgekehrt: Die Zahlen sind eindeutig, die Auswirkungen auf Entwicklungsteams und Architekturentscheidungen werden aber von vielen Unternehmen noch unterschätzt.

Was sich gerade verändert, ist nicht nur ein Produktivitätsgewinn durch bessere Werkzeuge. Es ist eine Verschiebung in der Frage, wer oder was Code schreibt, wie Software strukturiert sein muss, damit KI sinnvoll damit arbeiten kann, und welche strategischen Entscheidungen über Abhängigkeit oder Souveränität schon heute getroffen werden müssen. Die folgenden Trends passieren genau jetzt. Was sich unterscheidet, ist das Tempo, mit dem einzelne Unternehmen reagieren.

Trend 01

Agentic AI

Ein kleiner weißer, futuristischer Roboter mit leuchtend grünen Augen, der auf ein weißes digitales HUD-Interface vor blauem Hintergrund blickt

Der Begriff "Agentic AI" beschreibt KI-Systeme, die eigenständig planen, Teilaufgaben erzeugen und diese über mehrere Schritte hinweg ausführen. In der Softwareentwicklung bedeutet das: Ein Entwickler gibt ein Ziel vor, der KI-Agent zerlegt es in Teilaufgaben, schreibt den Code, führt Tests aus, analysiert Fehlermeldungen und korrigiert sich selbst, bis das Ergebnis den Anforderungen entspricht.

Laut EY Schweiz wurden bereits Ende 2025 fast 50 Prozent der auf GitHub verarbeiteten Codes mit KI-Hilfe erstellt. Auf der Plattform wurden monatlich 43 Millionen Pull Requests zusammengeführt, ein Anstieg von 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das ist kein experimenteller Einsatz mehr, sondern produktiver Alltag in tausenden Entwicklungsteams.

Was das für Unternehmen bedeutet: Die Rolle des Entwicklers verschiebt sich. Statt einzelne Codezeilen zu schreiben, überwacht, reviewt und steuert er KI-Agenten. Das verändert, welche Kompetenzen gefragt sind, wie Teams strukturiert werden und wie viel Output ein Team realistisch leisten kann. Gartner geht davon aus, dass bis 2030 80 Prozent der Organisationen grosse Entwicklerteams in kleinere, KI-gestützte Einheiten umwandeln.

Der grösste Aufwand liegt dabei laut EY nicht im KI-Modell selbst, sondern bei den begleitenden Strukturen: stabile Testumgebungen, saubere Deployment-Prozesse, Incident-Management und klare Governance. Wer KI-Agenten in der Entwicklung einsetzen will, braucht zuerst die technische Infrastruktur, die das trägt.

Trend 02

Custom Software

Eine Person schreibt auf einer externen Tastatur, die an ein Laptop angeschlossen ist, das ein Code-Editor-Fenster im Dark Mode anzeigt.

Lange war "Buy" die Standardantwort: Fertigsoftware kaufen oder lizenzieren ist schneller, günstiger und risikoärmer als selbst zu entwickeln. Diese Rechnung stimmt 2026 nicht mehr in dieser Einfachheit. KI verändert die Kostenstruktur der Softwareentwicklung: Entwicklungszeiten sinken, Dokumentationsaufwand wird automatisiert, Integrationen entstehen schneller. Das macht eigene Software wirtschaftlich attraktiver als noch vor drei Jahren.

Gleichzeitig steigen die Nachteile von SaaS-Lösungen: Lizenzkosten, die sich mit der Nutzerzahl multiplizieren, eingeschränkte Anpassbarkeit bei differenzierenden Prozessen und Abhängigkeit von Funktionsroadmaps, die sich nicht am eigenen Geschäftsmodell orientieren. Ein Unternehmen, das seinen spezifischen Kernprozess in einer Standardsoftware abbilden will, macht Kompromisse bei genau den Prozessen, die es vom Wettbewerb unterscheiden.

Das bedeutet nicht, dass SaaS verschwindet. Standardprozesse wie Buchhaltung, HR oder E-Mail-Management bleiben sinnvoll in etablierten Systemen. Aber für Kernprozesse, die das eigene Geschäftsmodell ausmachen, lohnt sich die Kalkulation neu.

Trend 03

Sovereign AI

Sovereign Intelligence Landingpage mit dem Titel „AURORA: Intelligence-as-a-Service“, einem dunklen abstrakten Partikelwellen-Hintergrund und vier blauen Buttons

Ein Grossteil der Schweizer Unternehmen, die KI produktiv einsetzen, stützt sich auf Modelle grosser Anbieter aus den USA.

"Sovereign AI" beschreibt den Ansatz, eigene oder europäische KI-Infrastrukturen aufzubauen, um diese Abhängigkeit zu reduzieren. Für Unternehmen stellen sich damit konkrete Fragen: Wo werden meine Daten verarbeitet? Wer kontrolliert das Modell, das meine Kundendaten sieht? Was passiert, wenn ein US-Anbieter aus politischen Gründen den Zugang einschränkt?

Für Schweizer Unternehmen ist das kein rein philosophisches Thema. Das nDSG stellt bereits Anforderungen an die Datenverarbeitung und -lokalisierung. Enterprise-Schnittstellen grosser KI-Anbieter schliessen vertraglich aus, dass Daten zum Modelltraining verwendet werden. Private Instanzen auf Schweizer Cloud-Regionen gehen weiter: Sie stellen sicher, dass Daten die Schweiz nie verlassen.

Trend 04

Platform Engineering

in Team von IT-Spezialisten blickt auf einen großen Computerbildschirm, der ein komplexes, knotenbasiertes visuelles Datenpipeline-Diagramm anzeigt.

Je mehr Teams parallel an Software arbeiten, desto grösser wird das Problem der Infrastruktur-Fragmentierung: Jedes Team baut eigene Cloud-Setups, eigene CI/CD-Pipelines, eigene Monitoring-Lösungen. Das erzeugt Schatten-IT, blockiert Entwickler mit Infrastrukturarbeit und macht Compliance-Nachweise fast unmöglich.

Platform Engineering beantwortet dieses Problem mit internen Entwicklerplattformen (IDPs), die eine Self-Service-Schicht über der Infrastruktur bereitstellen. Entwickler fordern Ressourcen über ein Portal an, statt Infrastruktur manuell zu konfigurieren. Compliance-Regeln, Sicherheitsstandards und nDSG-Anforderungen werden direkt in die Plattform eingebaut und bei jedem Deployment automatisch durchgesetzt.

Das Model Context Protocol (MCP), ein neuer offener Standard, gewinnt dabei an Bedeutung: Es standardisiert, wie KI-Tools, Daten und Befehle zwischen den Komponenten einer agentenbasierten Entwicklungsumgebung ausgetauscht werden. Das erlaubt es, verschiedene KI-Werkzeuge in einer Plattform zu kombinieren, ohne jede Integration manuell aufzubauen.

Trend 05

Security by Design

Ein leuchtend blaues digitales Schild mit einem Vorhängeschloss-Symbol auf einem dunklen, futuristischen Leiterplatten-Hintergrund

Mit KI-Agenten in der Softwareentwicklung entsteht eine neue Angriffsfläche. Ein Bericht des Bundesamts für Cybersicherheit (BACS) zeigt, dass agentenbasierte Systeme und MCP-Server 2026 verstärkt in den Fokus von Angreifern rücken. Ein KI-Agent, der Zugriff auf Coderepositories, Datenbanken und Deployment-Pipelines hat, ist ein attraktives Ziel.

Microsoft Security beschreibt die Anforderung klar: Jeder KI-Agent sollte ähnliche Sicherheitsvorkehrungen haben wie ein Mensch. Das bedeutet eine klare Identität, begrenzte Zugriffsrechte nach dem Least-Privilege-Prinzip, Protokollierung aller Aktionen und Mechanismen, die verhindern, dass Agenten manipuliert werden. Sicherheit wird dabei nicht nachträglich ergänzt, sondern von Anfang an in die Architektur eingebaut.

Für Unternehmen, die KI in der Entwicklung einsetzen, bedeutet das: Die bestehenden Sicherheitskonzepte müssen erweitert werden. Klassische Perimeter-Sicherheit greift nicht mehr, wenn KI-Agenten autonom innerhalb und zwischen Systemen agieren.

Trend 06

KI-Ready Daten

Eine futuristische 3D-Illustration zylindrischer Datenbankserver mit leuchtenden Neon-Datenvisualisierungen auf dunkelblauem Hintergrund

KI kann nur dann verlässlich, skalierbar und wirtschaftlich arbeiten, wenn Daten konsistent, strukturiert und ohne Medienbrüche durch alle Prozessstufen fliessen. Manuelle Zwischenschritte, isolierte Excel-Lösungen und Systembrüche verhindern belastbare Datenflüsse und machen den produktiven Einsatz von KI faktisch unmöglich.

Das ist 2026 keine technische Nische mehr, sondern eine Voraussetzung. Unternehmen, die KI einsetzen wollen, müssen zuerst klären: Welche Systeme halten welche Daten? Wo entstehen Datensilos? Wie kommen Daten von System A nach System B, ohne dass ein Mensch manuell exportiert und importiert? Erst wenn diese Fragen beantwortet sind, kann KI die erhofften Produktivitätsgewinne liefern.

API-first-Architektur ist dabei der technische Schlüssel: Jedes System muss über eine Schnittstelle ansprechbar sein. Das gilt für neue Systeme, sollte aber bei Bestandssystemen nachgerüstet werden, wo immer möglich. Wer Legacy-Systeme ohne APIs betreibt, kann sie nicht in eine KI-gestützte Prozesslandschaft einbinden.

Welche dieser Trends sind für dein Unternehmen jetzt relevant?

Nicht jeder Trend trifft jedes Unternehmen gleich. Eine nützliche Einordnung hilft, Prioritäten zu setzen:

Trend Relevant wenn... Erster konkreter Schritt
Agentic AI Du ein Entwicklungsteam hast oder Software extern entwickeln lässt Fragen, ob dein Partner KI-gestützte Entwicklungsprozesse einsetzt und wie Code-Review und Testing dabei abläuft.
Custom vs. SaaS Deine Kernprozesse nicht sauber in bestehenden Tools abbildbar sind oder Lizenzkosten stark steigen Kostenvergleich: Summe aller SaaS-Lizenzen plus Integrationsaufwand vs. Kosten einer eigenen Lösung über fünf Jahre.
Sovereign AI Du mit Kundendaten arbeitest, regulatorischen Anforderungen unterliegt oder Datensouveränität als Vertrauensfaktor positionierst Klären, welche KI-Dienste welche Kundendaten sehen und ob Enterprise-Verträge mit Zero-Data-Retention existieren.
Platform Engineering Mehrere Entwicklerteams parallel arbeiten oder Compliance-Nachweise bei Deployments fehlen Audit der aktuellen Deployment-Prozesse: Wie viel Zeit verbringen Entwickler mit Infrastrukturarbeit statt mit Produktentwicklung?
Security by Design Du KI-Agenten einsetzt oder planst, sie einzusetzen Sicherheitskonzept prüfen: Haben KI-Agenten eigene Identitäten, begrenzte Zugriffsrechte und Audit Logs?
KI-Ready Daten Daten zwischen Systemen manuell bewegt werden oder KI-Projekte am schlechten Datenzustand scheitern Mapping der Datenflüsse: Wo entstehen Medienbrüche, welche Systeme haben keine API?

Was bedeuten diese Trends für die Software-Architektur?

Die Trends haben sehr direkte technische Konsequenzen für die Art, wie Software heute gebaut werden sollte. Drei Prinzipien, die 2026 in jede neue Architekturentscheidung einflies­sen sollten:

API-first ist eine Grundvoraussetzung

Jede Komponente einer Anwendung muss über eine klar definierte Schnittstelle ansprechbar sein. Das gilt für externe Integrationen ebenso wie für jede interne Funktion. Eine API-first-Architektur ermöglicht es, KI-Agenten gezielt einzelne Funktionen aufrufen zu lassen, ohne den gesamten Quellcode zu berühren. Systeme ohne APIs können nicht in KI-gestützte Workflows eingebunden werden und werden zum Engpass.

Modularität schafft den Kontext, den KI braucht

KI-Agenten arbeiten präziser, wenn ihr Kontext scharf begrenzt ist. Ein klar getrenntes Modul mit einer definierten Verantwortlichkeit liefert der KI genau den Kontext, den sie braucht, um sinnvollen Code zu erzeugen. Monolithische Systeme, in denen alles mit allem zusammenhängt, überfordern KI-Agenten genauso wie menschliche Entwickler.

Compliance einbauen, nicht anbauen

Ob nDSG, EU AI Act oder branchenspezifische Anforderungen: Regulatorische Anforderungen lassen sich in einer modernen Architektur als Code abbilden ("Policy as Code"). Sie werden bei jedem Deployment automatisch geprüft, nicht einmal im Jahr durch eine manuelle Prüfung. Wer das heute einbaut, spart morgen erheblichen Aufwand.

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Softwareentwicklung Trends 2026: Häufige Fragen

Agentic AI beschreibt KI-Systeme, die eigenständig planen, Code schreiben, Tests ausführen und Fehler beheben. Statt einzelner Code-Vorschläge übernehmen diese Systeme ganze Arbeitspakete. Der Entwickler definiert das Ziel, der Agent übernimmt die Umsetzung. Die Rolle des Entwicklers verschiebt sich damit von der Implementierung zur Steuerung, dem Review und der Qualitätskontrolle. Das verändert, wie Teams zusammengestellt werden, welche Kompetenzen gefragt sind und wie viel Output ein Team realistisch leisten kann

Die Entscheidung hängt von zwei Faktoren ab: dem strategischen Wert des Prozesses und den Gesamtkosten über fünf Jahre. SaaS ist sinnvoll für Standardprozesse, die kein Differenzierungsmerkmal sind, etwa Buchhaltung, HR oder E-Mail. Custom Software lohnt sich, wenn ein Prozess den eigenen Wettbewerbsvorteil ausmacht, Standardtools Kompromisse bei Kernfunktionen erzwingen oder die Summe aus Lizenzkosten, Integrationsaufwand und eingeschränkter Anpassbarkeit die Kosten einer eigenen Lösung übersteigt. KI verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich und senkt damit die Investitionsschwelle für Custom Software.

Sovereign AI beschreibt den Ansatz, eigene oder europäische KI-Infrastrukturen aufzubauen, um Abhängigkeiten von ausländischen Anbietern zu reduzieren. Für Schweizer Unternehmen ist das relevant, weil ein Grossteil der KI-Rechenkapazität und der führenden Modelle in US-Händen liegt. Konkret bedeutet das: Daten, die in externe KI-Modelle fliessen, verlassen möglicherweise die Schweiz, könnten zum Modelltraining genutzt werden, oder der Zugang könnte aus geopolitischen Gründen eingeschränkt werden. Praktische Antworten sind Enterprise-Schnittstellen mit Zero-Data-Retention, private Modellinstanzen in Schweizer Cloud-Regionen oder Open-Source-Modelle auf eigener Infrastruktur.

Der EU AI Act gilt direkt für Schweizer Unternehmen, wenn ihre Software in EU-Märkten eingesetzt wird oder EU-Bürger betrifft. Er unterscheidet Risikoklassen von verboten über Hochrisiko bis zu begrenztem Risiko. Hochrisiko-Systeme, zum Beispiel KI im Personalwesen oder in kritischer Infrastruktur, brauchen Dokumentation, menschliche Aufsicht und Risikomanagementsysteme. Das bedeutet, dass die KI-Governance eines Unternehmens bereits beim Design der Software berücksichtigt werden muss: Welche KI-Funktionen hat das System? In welche Risikoklasse fallen sie? Was ist die Dokumentationspflicht?

Drei technische Voraussetzungen sind zentral: API-first-Design, damit KI-Agenten gezielt einzelne Funktionen aufrufen können; strikte Modularisierung, damit die KI einen scharf begrenzten Kontext erhält und präziseren Code erzeugt; und konsistente Datenpfade ohne Medienbrüche, damit Daten aus jedem System ohne manuellen Export abgerufen werden können. Systeme, die diese Voraussetzungen nicht erfüllen, können nicht sinnvoll in KI-gestützte Workflows eingebunden werden und bremsen die Produktivitätsgewinne, die KI eigentlich liefern sollte.

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