Your 9-Step Product Strategy
Your product strategy defines the specific value you create for different customer segments and how this value contributes to business success. It forms the foundation for all subsequent product decisions, from development and pricing to market launch.

Produktstrategie: Das Wichtigste in Kürze
- Eine Produktstrategie beschreibt, für wen du ein Produkt entwickelst, welchen Nutzen es hat und wie es zum Geschäftserfolg beiträgt.
- Die Produktstrategie übersetzt Unternehmensziele in konkrete Produktentscheidungen und hilft dir dabei, die richtigen Prioritäten zu setzen sowie Ressourcen zielführend einzusetzen.
- Wichtige Bestandteile der Produktstrategie sind Zielgruppe, Problem, Wertversprechen und Ziele.
- Der Erfolg einer Produktstrategie wird mit wenigen, aussagekräftigen Kennzahlen gemessen, etwa Umsatz, Kundenbindung oder Nutzungshäufigkeit.
Wie entwickle ich eine Produktstrategie?
1. Markt und Kunden verstehen
Bevor du Entscheidungen über Produktfunktionen, Preise oder Zielgruppen triffst, musst du den Markt und den tatsächlichen Bedarf deiner Kunden kennen. Erst dann kannst du sicher sein, nicht an den Problemen vorbeizuentwickeln oder in ein überfülltes Segment zu investieren.
- Analysiere das Marktvolumen, starke Wettbewerber und Preisstrukturen.
- Führe mindestens fünf strukturierte Kundeninterviews. Frage, wie sie aktuell ihr Problem lösen, was sie stört und was ihnen wichtiger wäre.
- Dokumentiere die wichtigsten Erkenntnisse in einem kompakten Markt- und Kundenprofil (1 bis 2 Seiten).
- Formuliere die drei wichtigsten Kundenbedürfnisse („Jobs to be done“), die dein Produkt abdecken soll.
Ergebnis:
Ein Markt- und Kundenprofil mit den grössten Chancen, den Hauptproblemen der Zielgruppe und quantifizierten Marktgrössen.
2. Problem klar beschreiben
Deine Produktstrategie funktioniert dann, wenn sie sich auf ein konkretes Kundenproblem stützt. Je klarer du dieses Problem formulierst, desto einfacher wird es, Funktionen, Kommunikation und Preisgestaltung daran auszurichten.
- Formuliere das Problem in einem Satz: „Kunden verlieren Zeit, weil …“
- Ergänze messbare Auswirkungen, zum Beispiel: „durchschnittlich 30 Minuten manuelle Arbeit pro Auftrag“.
- Prüfe, ob das Problem häufig, kostenrelevant und weitgehend ungelöst ist.
- Streiche zunächst alle Nebenprobleme, die keinen direkten Einfluss auf den Geschäftswert haben.
Ergebnis:
Ein validiertes Problemstatement mit konkreten Daten und Zitaten aus Kundeninterviews.
3. Vision definieren
Die Vision beschreibt, wie das Produkt in Zukunft einen klaren Nutzen stiftet. Sie dient als Nordstern für alle Entscheidungen und hilft, kurzfristige Prioritäten an einem langfristigen Ziel zu messen.
- Beschreibe in einem Absatz, wie dein Produkt in drei Jahren eingesetzt werden soll.
- Formuliere eine Nordstern-Metrik, die den Hauptwert des Produkts ausdrückt, zum Beispiel „X aktive Nutzer pro Woche“ oder „X abgeschlossene Transaktionen pro Kunde“.
4. Wertversprechen formulieren
Das Wertversprechen erklärt, warum Kunden dein Produkt nutzen sollen und nicht das eines anderen. Es ist die Brücke zwischen Problemverständnis und Positionierung.
- Verwende die Struktur: Für [Zielsegment] lösen wir [Problem], indem wir [Lösung], im Gegensatz zu [Alternative].
- Ergänze die Hauptvorteile, zum Beispiel Zeitersparnis, geringere Fehler, niedrigere Kosten.
- Überprüfe das Wertversprechen in Gesprächen mit mindestens drei potenziellen Kunden.
Ergebnis:
Ein präziser Value-Proposition-Satz, der das Alleinstellungsmerkmal auf den Punkt bringt.
5. Strategische Optionen prüfen
Ein Produkt kann nicht gleichzeitig günstig, umfassend und spezialisiert sein. Daher entscheidest du in diesem Schritt, auf welche Wettbewerbsstrategie du setzt.
- Analysiere die Marktpositionierung der wichtigsten Wettbewerber.
- Bewerte drei Hauptoptionen:
- Differenzierung: Höherer Wert durch Qualität oder Funktionalität.
- Kostenführerschaft: Günstiger bei vergleichbarer Leistung.
- Nische: Fokus auf eine scharf abgegrenzte Zielgruppe mit speziellem Bedarf.
- Entscheide dich für eine Hauptoption und dokumentiere die Begründung.
6. Ziele und Kennzahlen festlegen
Lege deine Ziele und zugehörige Kennzahlen fest, um den Fortschritt prüfen zu können.
- Formuliere drei bis fünf messbare Ziele für die nächsten 12 Monate.
- Nutze SMART- oder OKR-Logik, zum Beispiel: „Umsatz im Segment A um 15 % steigern“.
- Lege die wichtigsten Kennzahlen fest: Umsatz, Neukundenrate, Retention, CAC, LTV, NPS.
- Ergänze Soll-Werte in CHF oder Prozent und überprüfe monatlich den Fortschritt.
7. Initiativen priorisieren
In diesem Schritt bestimmst du, welche Massnahmen zuerst umgesetzt werden. So stellst du sicher, dass Ressourcen dort eingesetzt werden, wo sie den grössten Hebel haben.
- Liste alle möglichen Initiativen aus Produkt, Marketing und Vertrieb auf.
- Bewerte jede Initiative nach dem RICE-Modell: Reichweite, Wirkung, Zuversicht, Aufwand.
- Sortiere nach Score und überprüfe, ob die ausgewählten Massnahmen tatsächlich auf die gesetzten Ziele einzahlen.
8. Hypothesen testen und validieren
Jede Produktstrategie enthält Annahmen. Durch Tests kannst du herausfinden, ob sich deine Annahmen bestätigen, oder wo du nachbessern musst.
- Definiere für jede Initiative eine Hypothese, zum Beispiel: „Wenn wir X umsetzen, steigt Y um Z %“.
- Teste mit minimalem Aufwand (Prototyp, MVP, Landingpage, A/B-Test, Interview).
- Lege Kriterien für Erfolg oder Abbruch fest.
- Dokumentiere die Ergebnisse.
9. Roadmap und Kommunikation
Deine Product Roadmap übersetzt die Produktstrategie in einen konkreten Plan. Sie zeigt, was wann umgesetzt wird.
- Erstelle eine Roadmap, in der du jede geplante Massnahme einem konkreten Ziel zuordnest, zum Beispiel „Feature A → höhere Kundenbindung“ oder „Marketingkampagne X → mehr Neukunden“.
- Fasse ähnliche Initiativen zu Themenblöcken zusammen, etwa Produktqualität, Wachstum oder Effizienz.
- Plane regelmässige Überprüfungen (z. B. vierteljährlich), um Prioritäten und Fortschritt anzupassen.
- Informiere dein Team über den aktuellen Stand und die nächsten Schritte, damit alle dieselbe Richtung verfolgen.
8 Tipps für deine Produktstrategie
- Entscheide dich, worauf du dein Produkt aufbaust: Überlege dir, was dein Produkt wirklich stark macht: Ist es die Qualität, der Preis, die Spezialisierung auf eine Nische oder ein besonders einfacher Ablauf?
- Miss den Erfolg mit wenigen aussagekräftigen Zahlen: Wähle Kennzahlen, die am besten zeigen, ob dein Produkt funktioniert, zum Beispiel wiederkehrender Umsatz, aktive Nutzer pro Monat oder abgeschlossene Bestellungen.
- Sprich wöchentlich mit Kunden: Plane feste Gespräche oder Feedback-Runden ein. So siehst du, ob deine Annahmen stimmen und wo sich das Empfinden der Kunden verändert.
- Wäge Aufwand und Nutzen ab: List all ideas on the table and evaluate each one based on its potential benefit and the effort required. This will help you identify which actions make sense to pursue first and which ones you should postpone.
- Calculate the cost of delays: For every project, ask yourself: What do we lose if we only start next month? This could be lost revenue, a competitive disadvantage, or simply wasted time. This approach helps determine the priority of your projects.
- Write down your strategy: A brief description of one to two pages is sufficient. Describe: What problem you solve, for whom it is important, how your product helps, and how you make money. This document serves as a common reference point for everyone.
- Define when to stop: Before starting a project, define what constitutes success or failure and when you would abandon it. This prevents work from continuing even if it yields no results.
- Separate planning and goal setting: The product strategy describes what you want to achieve. The roadmap, on the other hand, shows the order in which you proceed.
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Product Strategy – Frequently Asked Questions
A product strategy outlines the target customers for your product, the value it aims to deliver, and its contribution to business success. It defines the goals you pursue, the priority actions, and how progress is measured.
Without a strategy, there's no clear direction and no common framework for important decisions. Your team gets lost in individual initiatives, budgets are allocated more by gut feeling, and products evolve without a clear objective. A strategy ensures that development, marketing, and sales work towards the same outcome.
Corporate strategy defines the markets a company operates in and how it aims to grow there. Product strategy, on the other hand, outlines an individual product's contribution to this, specifying its target audiences, features, and revenue models.
The product strategy describes what you want to achieve and why. The Product Roadmap shows how and when you will implement these goals.
Typically, the Product Lead or Product Manager develops the strategy together with management, sales, and development. The entire product team is responsible for its implementation.
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